La Côte

Das La Côte ist eine Institution. Früher war das Restaurant in einem kleinen Bijou von Haus an der Lagerstrasse im Kreis 4 zu finden. Es musste einem Neubau weichen. Eines der ersten Lokale, welche der Gentrifizierung, die von der Stadt vorangetrieben wird, weichen musste. Seit ein paar Jahren ist es beim Zwinglihaus zu finden, mit demselben Konzept und immer noch erfolgreich. Sogar die Wände habe sie – wie am alten Ort – bordeauxrot und flaschengrün gestrichen. 

Im La Côte weiss man, was einen erwartet. Es ist bekannt für Charbonnade und Entrecôte Café de Paris. Die Kellner sind auch noch dieselben und schon lange Legenden. Natürlich kannten sie meine Mutter. Ich vergesse manchmal, dass meine Mutter früher lange im Kreis 4 in der Gastronomie gearbeitet hat, im Monza, d a s Refugium für Italiener und Spanier zu der Zeit. Gibt es irgendwo ein älterer Kellner, dann kennt er meine Mom bestimmt.  Aber nun zum Essen. Die meisten essen Charbonnade. Das gibt es à discrétion (so lange das Feuer brennt) oder als 200gr. Portion. Da wird ein gusseiserner Grill auf den Tisch gestellt und man brät das servierte, dünne Fleisch selber. Verschiedene Saucen und Pommes Allumettes werden dazu serviert. Zuvor gibt es eine im Essig eingelegte Aubergine. Das hat sich über die Jahrzehnte nie geändert.

Der Abend war einfach wunderbar, mit feinem Essen und gutem Rotwein.

Ihr müsst einfach wissen, wenn ihr ins La Côte essen geht, müsst ihr danach eure getragene Kleidung tagelang lüften. Der Grillschmack haftet sich an den Kleidern fest. Das ist aber kein Grund, nicht da hinzugehen. Das Lokal und die Kellner haben ihren ganz eigenen Charme und das grillieren auf dem persönlichen Grill macht Spass und man kann erst noch selber entscheiden, wie lange das Fleisch grilliert wird.

www.restaurant-lacote.ch

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